Komet Holmes
war 100.000 heller als gewöhnlich !!
Der Komet
P/17 Holmes, ist eigentlich derzeit ein lichtschwacher
Komet der 16. Größenklasse und kann nur in größeren
Fernrohren aufgefunden werden, hat am 24.
Oktober 2007 einen extremen Helligkeitsausbruch erlitten.
Er war ein Objekt für das bloße Auge am Abendhimmel.
Der Komet stand mit einer scheinbaren Größe von 3 mag
im Sternbild Perseus und konnte die ganze Nacht hin über
gesehen werden. Der Komet hat seine Helligkeit extrem gesteigert,
und ist als Sternförmiger Punkt am Himmel zu sehen. Eine
genaue Erklärung für diesen rasanten Helligkeitsanstieg
des Kometen gibt es vorläufig noch nicht. Diese Helligkeitsentwicklung
des Kometen Holmes ist vergleichbar mit den Helligkeitsausbrüchen
von der Entdeckung des Kometen aus dem
Jahr 1892 vor 115 Jahren. Er ist ein periodischer
Komet, wobei er hier für einen Umlauf um die Sonne mit 6,68
Jahren braucht, hatte er seinen sonnennächsten Punkt am 4.5.2007;
Da er im Jahre 1892 einen ähnlichen Helligkeitsausbruch hatte,
wird vermutet dass dieser Ausbruch über mehrere Wochen anhalten
wird und so das Aussehen des Kometen noch verändern
wird. Eine Erklärung für die explosionsartige Helligkeitsentwicklung
des Kometen Holmes, wird vermutet dass eine Kollision mit einem
größerem Felsbrocken
stattgefunden hat, oder das Aufbrechen der Oberfläche
evtl. das Zerbrechen des Kometenkernes. In den darauf folgenden
ein bis zwei Wochen, könnte der Komet eine leuchtende Wolke
entwickeln, die Entstehen wenn gefrorenes Gas aus dem Kometenkern
durch die Sonneneinstrahlung ins Weltall verdampfen.
Weitere Infos über diesen Kometen
Sternwarte
beobachtete die Kometensensation des Jahres
Zum aktuellen Anlass eines spektakulären
Helligkeitsausbruches eines Kometen letztes Jahr, führte
die Sternwarte in Ehingen am 24. Oktober
2007, Sonderbeobachtungen durch. Nur bei gutem Wetter
und nach der Abenddämmerung kann der Komet sogar schon mit
dem bloßem Auge im Nordosten im Sternbild Perseus gesichtet
werden. Manfred und Wolfgang Holl, die Leiter der Sternwarte hofften
nun auf gutes Wetter in den nächsten Wochen, denn es ist
anzunehmen dass die Helligkeit bis zu drei Wochen anhalten kann
wie damals 1892, prophezeien die Kometenexperten. Nachdem der
Komet 17P/Holmes im Jahre 1964 wieder entdeckt worden ist, ist
das eine echte Sensation. Die derzeitige Entwicklung der
Kometenhelligkeit ist vergleichbar mit den Umständen,
die vor 115 Jahren zur Entdeckung
des Kometen geführt haben. Im Fernglas erscheint der Komet
nicht punktförmig wie mit dem bloßem Auge, sondern
etwas ausgedehnt und diffus.
Der für Kometen typische Schweif ist noch nicht zu sehen,
aber das kann sich noch ändern. Nähere Informationen
und Auffindhilfen sind auf den Internetseiten der Sternwarte Ehingen
nachzulesen. Für Beobachtungen auf der Sternwarte wird eine
telefonische Anmeldung empfohlen 07391/4847.
Astronomie-Treff der Sternwarte
Am Dienstag den 16.
September ab 20 Uhr, veranstaltete die Ehinger
Sternwarte nach einer zweimonatigen Sommerpause wieder
den monatlichen Astronomie-Treff
für jedermann im Gasthaus Schwanen in Ehingen. Gesprächsthemen
am ersten Treff sind aktuelle Beobachtungsobjekte unter anderem
auch der Planet Jupiter der
sich zur Zeit am Nachthimmel sich befindet. Die Leiter der Sternwarte
Wolfgang und Manfred Holl berichten über die Renovierungsarbeiten
der Sternwarte in Ehingen. Nicht nur die Sternwarte auch die Wetterwarte
der Sternwarte erfreut sich zunehmender Beliebtheit darum Informiert
der Betreiber über die Wetteraufzeichnungen die es von Ehingen
im Internet gibt. Eingeladen ist jeder, der sich für Astronomie
interessiert, der Astronomietreff findet jeden 3. Dienstag im
Monat statt. Ab nächsten Monat
finden die Treffen nicht mehr im Gasthaus statt wie gewohnt sondern
in der Sternwarte statt, damit
auch Einzelpersonen die Möglichkeit zur Beobachtung haben.
Auch weiterhin hat die Sternwarte nach Voranmeldung geöffnet.
Telefonnummer: 07391 4847
Eine neue
Bildkorrekturtechnik ermöglicht die schärfste Aufnahme
eines Planeten seit Jahren
Eine neue Technik liefert die
schärfeste Aufnahme des Planeten Jupiters die jemals von
der Erde aufgenommen wurde. Hier wurde eine neue Technik entwickelt,
eine mehrfachkonjugierte adaptive Optik - die mit einer speziellen
Kamera aufgenommen wurden.
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lesen....
Grüner Komet mit Annäherung
an die Erde
Der im Jahre 2007
entdeckte Komet Lunin, nähert sich am 24.Februar 2009 der Erde.Unter
guten Wetterbedingungen kann man den Schweifstern mit dem bloßem
Auge erkennen. Der grüne Komet Lunin, wandert durch die Sternbilder
Jungfrau und Löwe. Am 24. ist Neumond, so kann der Komet an
dunklen Orten mit dem bloßem Auge für den Betrachter
sichtbar werden.
Im den Sommermonaten
lässt sich das Band der Milchstrasse gut sehen
Die Sommermonate
sind gut geeignet, das Band der Milchstrasse zu finden. Die Milchstrasse
kann nur an dunklen Orten abseits von störenden Lichtquellen
ausgemacht werden. Die Milchstrasse verläuft durch die Sternbilder
Schlangenträger - Adler - Schwan - Kepheus - Kassiopeia.
Wieso die Sonnenflecken
ausbleiben
Die Sonnenoberfläche
zeigt seit einigen Monaten keine Aktivität der Sonnenflecken.
Sonnenflecken sind Magnetfelder die um einige Grad kälter sind
als die Sonnenoberfläche, und erscheinen durch ein Teleskop
als dunkle strukturierte Flecken. Sonnenflecken gibt es in den verschiedenen
Größen, angefangen von kleinen Poren bis zu riesigen
Sonnenfleckengruppen.
Nun rätseln Sonnenforscher, warum die Sonne derzeit in einer
so langen Ruhephase ist. Nach neuesten Erkenntnissen, haben sich
die Plasmaströmungen deutlich langsam verlagert als bei früheren
Sonnenfleckenzyklen. Dies bedeutet dass die Plasmaströmungen
für einen Weg den Sie für 10 Grad zurücklegen, jetzt
nun statt 2 Jahre nun 3 Jahre brauchen.
Der Stern
von Bethlehem
Damals vor ca. 2000 Jahren,
als Jesus in Bethlehem geboren war, sollte ein Stern den drei Weisen
den Weg gezeigt haben. So ist es nach der Überlieferung aus
dem Neuen Testament die Rede. Was damals zu dieser besonderen Erscheinung
am Himmel geführt hat, beschäftigt seit Jahrhunderten
die Astronomen. Viele Wissenschaftler vermuten, dass vielleicht
damals zu dieser Zeit ein Komet den Stern von Bethlehem gewesen
sein könnte. Aus chinesische Quellen, wurde im Jahr 5 vor Chr.
- ein Komet im Sternbild Steinbock gesichtet. Aber der Apostel Matthäus
schreibt in der Bibel, dass es sich damals um einen Stern gehalten
hat. Ist diesem Apostel damals ein Fehler unterlaufen? Dies dürfte
nach der Überlieferung möglicherweise stimmen. Somit scheidet
die These mit dem Erscheinen eines Kometen von damals aus.
Johannes Kepler vermutete im 17.Jahrhundert,
dass es sich um die Konjunktion zweier Planeten gehandelt haben
könnte, von den Planeten Saturn und Jupiter. Im Jahre 7 v.
Chr., kam es damals drei mal zu dieser Begegnung im Sternbild Fische.
Aber diese Vermutung hat einen Hacken, wobei damals diese beiden
Planeten nie so eng beieinander standen, dass sie einen einzigen
Stern bilden konnten. Frühe christliche Historiker, hatten
Zugriff auf verschollene Unterlagen, die das Geburtsjahr von Jesus
- 3 oder 2 v. Chr. angeben. Ergebnisse aus der Wissenschaft der
Astronomie kamen zu dem Ergebnis, dass der Stern von Bethlehem,
damals eine recht seltsame Konstellationen des Planeten Jupiter
darstellt hatte.
Am 12. August 3 v. Chr. kam es zur einer
sehr engen Begegnung mit dem Planeten Venus. Jupiter und Venus standen
an diesem Tag damals rund 4 Bogenminuten auseinander. Dies könnte
sich mit dem Eintrag in der Bibel und damals mit dem besonderen
Himmelsereignis übereinstimmen.
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