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Astronomische
Themen
Komet
C/2009 R1 McNaught - der helle Komet am Sommerhimmel
Ab dem 5. Juni können
Sternfreunde und Kometenbeobachter einen Kometen am
Sommerhimmel beobachten, der gegen Ende des Monates,
immer heller wird und sogar mit dem bloßem Auge sichtbar
werden kann. Der Komet zieht von Ost nach West, wird er für
den Betrachter leider kein einfaches Beobachtungsobjekt werden.
Komet McNaught wird über dem Horizont nur
eine Höhe erreichen von 15 bis 20 Grad.
Was hier noch die Beobachtung erschweren wird, sind
die sogenannten hellen Nächte - was besonders
im Norden der Fall sein wird. Auch in Süddeutschland
wird es für den Betrachter nicht leicht werden, da dieser
sich sehr nah am Horizont befindet. Ab dem 5. Juni bis 17.
Juni ist der Komet erst ab Mitternacht in Nördostlicher
Richtung zu sehen, und ab dem 16. Juni sogar am Abendhimmel
in Nördlicher Richtung im Sternbild Perseus. Bis zum
Ende des Monates kann man diesen Kometen sogar möglicherweise
die ganze Nacht hin über beobachten.
Asteroid
hat eine Kruste aus Eis
Den Forschern ist es
gelungen, am Asteroiden Themis nach zuweisen, dass
deren Oberfläche mit einer dünnen Schicht aus gefrorenem
Wasser umgeben ist. Dies könnte durch diese Entdeckung
darauf hinweisen, dass das Wasser auf der Erde von Asteroiden
stammen könnte. Dieser Asteroid kreist im Asteroidengürtel
zwischen Mars und Jupiter. Es wurde schon länger vermutet,
dass im Innern der Asteroiden sich Wasser befinden könnte.
In den letzten Jahren wurden immer neue Objekte im Asteroidengürtel
entdeckt, die eine kometenähnliche Form aufweisen.
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Der Stern
von Bethlehem
Damals vor ca. 2000
Jahren, als Jesus in Bethlehem geboren war, sollte ein Stern
den drei Weisen den Weg gezeigt haben. So ist es nach der
Überlieferung aus dem Neuen Testament die Rede. Was damals
zu dieser besonderen Erscheinung am Himmel geführt hat,
beschäftigt seit Jahrhunderten die Astronomen. Viele
Wissenschaftler vermuten, dass vielleicht damals zu dieser
Zeit ein Komet den Stern von Bethlehem gewesen sein könnte.
Aus chinesische Quellen, wurde im Jahr 5 vor Chr. - ein Komet
im Sternbild Steinbock gesichtet. Aber der Apostel Matthäus
schreibt in der Bibel, dass es sich damals um einen Stern
gehalten hat. Ist diesem Apostel damals ein Fehler unterlaufen?
Dies dürfte nach der Überlieferung möglicherweise
stimmen. Somit scheidet die These mit dem Erscheinen eines
Kometen von damals aus.
Johannes Kepler vermutete im 17.Jahrhundert,
dass es sich um die Konjunktion zweier Planeten gehandelt
haben könnte, von den Planeten Saturn und Jupiter. Im
Jahre 7 v. Chr., kam es damals drei mal zu dieser Begegnung
im Sternbild Fische. Aber diese Vermutung hat einen Hacken,
wobei damals diese beiden Planeten nie so eng beieinander
standen, dass sie einen einzigen Stern bilden konnten. Frühe
christliche Historiker, hatten Zugriff auf verschollene Unterlagen,
die das Geburtsjahr von Jesus - 3 oder 2 v. Chr. angeben.
Ergebnisse aus der Wissenschaft der Astronomie kamen zu dem
Ergebnis, dass der Stern von Bethlehem, damals eine recht
seltsame Konstellationen des Planeten Jupiter darstellt hatte.
Am 12. August 3 v. Chr. kam es zur
einer sehr engen Begegnung mit dem Planeten Venus. Jupiter
und Venus standen an diesem Tag damals rund 4 Bogenminuten
auseinander. Dies könnte sich mit dem Eintrag in der
Bibel und damals mit dem besonderen Himmelsereignis übereinstimmen.
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Wieso
die Sonnenflecken ausbleiben
Die Sonnenoberfläche
zeigt seit einigen Monaten keine Aktivität der Sonnenflecken.
Sonnenflecken sind Magnetfelder die um einige Grad kälter
sind als die Sonnenoberfläche, und erscheinen durch ein
Teleskop als dunkle strukturierte Flecken. Sonnenflecken gibt
es in den verschiedenen Größen, angefangen von
kleinen Poren bis zu riesigen Sonnenfleckengruppen.Nun rätseln
Sonnenforscher, warum die Sonne derzeit in einer so langen
Ruhephase ist. Nach neuesten Erkenntnissen, haben sich die
Plasmaströmungen deutlich langsam verlagert als bei früheren
Sonnenfleckenzyklen. Dies bedeutet dass die Plasmaströmungen
für einen Weg den Sie für 10 Grad zurücklegen,
jetzt nun statt 2 Jahre nun 3 Jahre brauchen.
Grüner Komet
mit Annäherung an die Erde
Der im Jahre 2007 entdeckte
Komet Lunin, nähert sich am 24.Februar 2009 der Erde.Unter
guten Wetterbedingungen kann man den Schweifstern mit dem
bloßem Auge erkennen. Der grüne Komet Lunin, wandert
durch die Sternbilder Jungfrau und Löwe. Am 24. ist Neumond,
so kann der Komet an dunklen Orten mit dem bloßem Auge
für den Betrachter sichtbar werden.
Eine
neue Bildkorrekturtechnik ermöglicht die schärfste
Aufnahme eines Planeten seit Jahren
Eine neue Technik liefert
die schärfeste Aufnahme des Planeten Jupiters die jemals
von der Erde aufgenommen wurde. Hier wurde eine neue Technik
entwickelt, eine mehrfachkonjugierte adaptive Optik - die
mit einer speziellen Kamera aufgenommen wurden.
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Astronomie-Treff
der Sternwarte
Am Dienstag den 16.
September ab 20 Uhr, veranstaltete die Ehinger Sternwarte
nach einer zweimonatigen Sommerpause wieder den monatlichen
Astronomie-Treff für jedermann im Gasthaus Schwanen
in Ehingen. Gesprächsthemen am ersten Treff sind aktuelle
Beobachtungsobjekte unter anderem auch der Planet Jupiter
der sich zur Zeit am Nachthimmel sich befindet. Die Leiter
der Sternwarte Wolfgang und Manfred Holl berichten über
die Renovierungsarbeiten der Sternwarte in Ehingen. Nicht
nur die Sternwarte auch die Wetterwarte der Sternwarte erfreut
sich zunehmender Beliebtheit darum Informiert der Betreiber
über die Wetteraufzeichnungen die es von Ehingen im Internet
gibt. Eingeladen ist jeder, der sich für Astronomie interessiert,
der Astronomietreff findet jeden 3. Dienstag im Monat statt.
Ab nächsten Monat finden die Treffen nicht mehr
im Gasthaus statt wie gewohnt sondern in der Sternwarte
statt, damit auch Einzelpersonen die Möglichkeit zur
Beobachtung haben. Auch weiterhin hat die Sternwarte nach
Voranmeldung geöffnet. Telefonnummer: 07391 4847
Sternwarte
beobachtete die Kometensensation des Jahres
Zum aktuellen Anlass
eines spektakulären Helligkeitsausbruches eines Kometen
letztes Jahr, führte die Sternwarte in Ehingen am 24.
Oktober 2007, Sonderbeobachtungen durch. Nur bei gutem
Wetter und nach der Abenddämmerung kann der Komet sogar
schon mit dem bloßem Auge im Nordosten im Sternbild
Perseus gesichtet werden. Manfred und Wolfgang Holl, die Leiter
der Sternwarte hofften nun auf gutes Wetter in den nächsten
Wochen, denn es ist anzunehmen dass die Helligkeit bis zu
drei Wochen anhalten kann wie damals 1892, prophezeien die
Kometenexperten. Nachdem der Komet 17P/Holmes im Jahre 1964
wieder entdeckt worden ist, ist das eine echte Sensation.
Die derzeitige Entwicklung der Kometenhelligkeit ist
vergleichbar mit den Umständen, die vor 115 Jahren
zur Entdeckung des Kometen geführt haben. Im Fernglas
erscheint der Komet nicht punktförmig wie mit dem bloßem
Auge, sondern etwas ausgedehnt und diffus. Der für
Kometen typische Schweif ist noch nicht zu sehen, aber das
kann sich noch ändern. Nähere Informationen und
Auffindhilfen sind auf den Internetseiten der Sternwarte Ehingen
nachzulesen. Für Beobachtungen auf der Sternwarte wird
eine telefonische Anmeldung empfohlen 07391/4847.
Komet
Holmes war 100.000 heller als gewöhnlich !!
Der Komet P/17 Holmes,
ist eigentlich derzeit ein lichtschwacher Komet der 16. Größenklasse
und kann nur in größeren Fernrohren aufgefunden
werden, hat am 24. Oktober 2007 einen extremen Helligkeitsausbruch
erlitten. Er war ein Objekt für das bloße Auge
am Abendhimmel. Der Komet stand mit einer scheinbaren Größe
von 3 mag im Sternbild Perseus und konnte die ganze Nacht
hin über gesehen werden. Der Komet hat seine Helligkeit
extrem gesteigert, und ist als Sternförmiger Punkt am
Himmel zu sehen. Eine genaue Erklärung für diesen
rasanten Helligkeitsanstieg des Kometen gibt es vorläufig
noch nicht. Diese Helligkeitsentwicklung des Kometen Holmes
ist vergleichbar mit den Helligkeitsausbrüchen von der
Entdeckung des Kometen aus dem Jahr 1892 vor
115 Jahren. Er ist ein periodischer Komet, wobei er hier für
einen Umlauf um die Sonne mit 6,68 Jahren braucht, hatte er
seinen sonnennächsten Punkt am 4.5.2007; Da er im Jahre
1892 einen ähnlichen Helligkeitsausbruch hatte, wird
vermutet dass dieser Ausbruch über mehrere Wochen anhalten
wird und so das Aussehen des Kometen noch verändern
wird. Eine Erklärung für die explosionsartige Helligkeitsentwicklung
des Kometen Holmes, wird vermutet dass eine Kollision mit
einem größerem Felsbrocken stattgefunden
hat, oder das Aufbrechen der Oberfläche evtl.
das Zerbrechen des Kometenkernes. In den darauf folgenden
ein bis zwei Wochen, könnte der Komet eine leuchtende
Wolke entwickeln, die Entstehen wenn gefrorenes Gas aus dem
Kometenkern durch die Sonneneinstrahlung ins Weltall
verdampfen.
Weitere Infos über diesen Kometen
Komet
Holmes
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