Unsere Beobachtungsoptiken

Zeiss
Zeiss - Der kleinste Refraktor ist wahrscheinlich einer der letzten gewesen, das von Zeiss hergestellt wurde. Nur ein Monat nach dem Erwerb gab Zeiss bekannt das dieses nicht mehr hergestellt wird, das macht es nicht nur zum kleinsten, sondern auch zum begehrtesten Teleskop der Sternwarte, es ist daher unverkäuflich! Obwohl es klein ist, hat es eine besonders eindrucksvolle Abbildungsqualität und eine unüberroffene Farbreinheit. Die Montierung ist eine 1b ebenfalls von Zeiss in der traditionellen Farbe Weiss, sowie auch das Stativ in Zeissblau.

Zeissrefraktor 840/80 mm
P8111117
Dieses Linsenfernrohr zeichnet sich durch seine exotischen Maße aus. Ein Jäger-Objektiv von dieser Größee ist äussert schwer zu beschaffen, daher ist es nicht verwunderlich, dass es dieses Fernrohr etwa nur 2 mal in Deutschland gibt und unbezahlbar ist. Die kleinste Vergrößerung wird mit 11fach erreicht, das Beobachten der Milchstrasse und Deep-Sky-Objekten, ist daher ein ganz besonderes Highlight und das nicht nur für Profis. Zur Zeit ist der "Jäger" auf einer Meade-Montierung montiert. Das ganze steht stabil auf einer Glockensäule aus massivem Beton die wir selbst gegossen haben.

Refraktor Jäger 750/150 mm
P8111120

Refraktor Jäger 750/150 mm
P8111122

Refraktor Jäger 750/150 mm
P8111123
Das Lichtstärkste Teleskop steht in der Mitte der Sternwarte, es ist zugleich nicht nur das größte, sondern auch das transportabelste Großfernrohr. Die Größe des Spiegels wurde so gewählt, dass es auch bei Streulicht gute Bilder zeigt, größere Spiegel hätten bei den örtlichen Begebenheiten sowieso keine Chance. Es wird bei der Beobachtung von Planeten, Kugelsternhaufen, Planetarische Nebel und bei entfernten Galaxien eingesetzt, bei besonders guter Sicht lassen sich sogar Objekte mit bis zur 14. Größenklasse beobachten.

Skylight 16" 1829/406 mm
P8111128
Einblick in das Innenleben des Dobson-Spiegelteleskop.

Skylight 16" 1829/406 mm
P8111130
Anders wie bei den anderen Teleleskopen schaut man durch den oben angebrachten Okularauszug in den Himmel.

Skylight 16" 1829/406 mm
P8111133
Dieses Linsenteleskop ist gerade das Gegenteil vom Beobachtungsinstrument "Jäger". Solche extrem lange Brennweiten lassen sich optimal bei Planeten und bei Planetarischen Nebeln einsetzen. Es zeichnet sich durch seinen hohen Bildkontrast und Abbildungsqualität aus. Darüber hinaus wird es auch für die Sonnenbeobachtung eingesetzt, für die lange Brennweiten überaus notwendig sind. Das kleine Leitfernrohr hat einen Objektivdurchmesser von 70mm. Die parallaktische Selbstbaumontierung und die dazugehörige Stahlsäule sind fester Bestandteil der Sternwarte, diese werden in der Regel von uns nicht transportiert.

Refraktor 2250/150 mm
P8111135
Ein weiteres transportables Spiegelteleskop ist der "Kleine Newton";(für unsere Verhältnisse sind 200mm Öffnung klein). Auffällig ist hierbei die "Dobson" Bauweise in zwei Achsen, für die Drehung und für die Höhe. Diese erlaubt einen bequemen Einblick selbst wenn im Zenit beobachtet wird, insgesamt ähnelt dieser Newton dem "Skylight 16" nur eben mit 200mm Optischer Öffnung und einem geschlossenem Tubus. Das Einsatzgebiet ist sehr groß, es reicht von den Planeten, Sternhaufen, Gasnebeln bis hin zur Sonnenbeobachtung.

Newton 1500/200 mm
P8111137
Der Gitter-Tubus der sich aus acht Streben zusammensetzt und unter einem Tuch verborgen ist, macht dieses Instrument zur einer transportablen Lichtkanone. Ein Instrument dieser Größe lässt sich nicht so einfach stationär aufstellen wenn die Sternwarte zu klein ist, daher haben wir uns für eine "Dobson" - Bauweise entschieden. Anders als bei allen anderen "Parallaktischen" Montierungen müssen nicht nur eine sondern zwei Achsen Synchron zum Beobachtungsobjekt nachgeführt werden, das geschieht auch beim Dobson mit Synchronmotoren und einer Steuerelektronik.

Skylight 16" 1829/406 mm
P8111139

Refraktor Jäger 750/150 mm
P8111158
Eine Gesamtansicht von den in der Sternwarte stehenden Fernrohren.
P8111160
Eine Gesamtansicht von den in der Sternwarte stehenden Fernrohren.
P8111162
Eine Gesamtansicht von den in der Sternwarte stehenden Fernrohren.
P8111164
Eine Gesamtansicht von den in der Sternwarte stehenden Fernrohren.
 
 

Hat man kürzlich ein Fernrohr gekauft, möchte man schnell beginnen mit dem beobachten. Für einen ungeübten Sternengucker, ist es nicht einfach sich dort zurecht zufinden. Wer ohne die nötige Erfahrung sich in die Himmelsbeobachtung stürzt, könnte bald Enttäuscht sein oder sogar den Spaß an dieser reizvollen Beschäftigung verlieren. Die nötige Erfahrung können Sie durch eine Sternwartenführung bei uns erwerben. Ein Teleskop muß auf eine Montierung befestigt werden, wobei es auf einen Punkt am Himmel ausgerichtet und fixiert wird. Bei der Nachführung astronomischer Objekten, eignet sich die parallaktische Montierung, wobei die Hauptachse parallel zur Erdachse ausgerichtet wird. Ein kleiner Elektromotor treibt mit der richtigen Geschwindigkeit die Achse an, die auf den Polarstern ausgerichtet wurde. Ein einmal eingestelltes Objekt bleibt dann im Gesichtsfeld des Okulares. Möchte man Astrofotografie betreiben, reicht es nicht aus die Hauptachse auf den Polarstern auszurichten. Diese Achse muß dann genau auf den Himmelspol ausgerichtet werden.

Die Beobachtung sollte immer in der freien Natur erfolgen. Eine Himmelsbeobachtung durch ein geöffnetes Fenster durchzuführen, ist nicht zu empfehlen, da zwischen Zimmer und Außenluft zu einem unruhigen Bild führen wird. Als ein idealer Beobachtungsstandort sollte ein Platz gewählt werden, der möglichst wenig vom Streulicht umgeben ist. Auch sollte ein freier Horizont als weitere Voraussetzung sein. Bevor man mit der Beobachtung beginnt, sollte man der Optik die Zeit geben, sich an der Temperatur anzupassen. Dabei lässt man das Fernrohr eine Weile am Beobachtungsplatz stehen. Auch unsere Augen müssen angepasst werden. Die Augen werden in der Dunkelheit lichtempfindlicher und müssen sich zuerst an die Dunkelheit gewöhnen, bevor beobachtet wird.

 
Astroseite von  Carsten Przygoda

 

 

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