Zeiss
- Der kleinste Refraktor ist wahrscheinlich
einer der letzten gewesen, das von Zeiss hergestellt
wurde. Nur ein Monat nach dem Erwerb gab Zeiss
bekannt das dieses nicht mehr hergestellt wird,
das macht es nicht nur zum kleinsten, sondern
auch zum begehrtesten Teleskop der Sternwarte,
es ist daher unverkäuflich! Obwohl es klein
ist, hat es eine besonders eindrucksvolle Abbildungsqualität
und eine unüberroffene Farbreinheit. Die
Montierung ist eine 1b ebenfalls von Zeiss in
der traditionellen Farbe Weiss, sowie auch das
Stativ in Zeissblau.
Zeissrefraktor 840/80 mm
Dieses
Linsenfernrohr zeichnet sich durch seine exotischen
Maße aus. Ein Jäger-Objektiv von
dieser Größee ist äussert schwer
zu beschaffen, daher ist es nicht verwunderlich,
dass es dieses Fernrohr etwa nur 2 mal in Deutschland
gibt und unbezahlbar ist. Die kleinste Vergrößerung
wird mit 11fach erreicht, das Beobachten der
Milchstrasse und Deep-Sky-Objekten, ist daher
ein ganz besonderes Highlight und das nicht
nur für Profis. Zur Zeit ist der "Jäger"
auf einer Meade-Montierung montiert. Das ganze
steht stabil auf einer Glockensäule aus massivem
Beton die wir selbst gegossen haben.
Refraktor Jäger 750/150 mm
Refraktor Jäger 750/150 mm
Refraktor Jäger 750/150 mm
Das
Lichtstärkste Teleskop steht in der Mitte
der Sternwarte, es ist zugleich nicht nur das
größte, sondern auch das transportabelste
Großfernrohr. Die Größe des
Spiegels wurde so gewählt, dass es auch
bei Streulicht gute Bilder zeigt, größere
Spiegel hätten bei den örtlichen Begebenheiten
sowieso keine Chance. Es wird bei der Beobachtung
von Planeten, Kugelsternhaufen, Planetarische
Nebel und bei entfernten Galaxien eingesetzt,
bei besonders guter Sicht lassen sich sogar
Objekte mit bis zur 14. Größenklasse
beobachten.
Skylight 16" 1829/406 mm
Einblick
in das Innenleben des Dobson-Spiegelteleskop.
Skylight 16" 1829/406 mm
Anders
wie bei den anderen Teleleskopen schaut man
durch den oben angebrachten Okularauszug in
den Himmel.
Skylight 16" 1829/406 mm
Dieses
Linsenteleskop ist gerade das Gegenteil vom
Beobachtungsinstrument "Jäger". Solche
extrem lange Brennweiten lassen sich optimal
bei Planeten und bei Planetarischen Nebeln einsetzen.
Es zeichnet sich durch seinen hohen Bildkontrast
und Abbildungsqualität aus. Darüber
hinaus wird es auch für die Sonnenbeobachtung
eingesetzt, für die lange Brennweiten überaus
notwendig sind. Das kleine Leitfernrohr hat
einen Objektivdurchmesser von 70mm. Die parallaktische
Selbstbaumontierung und die dazugehörige
Stahlsäule sind fester Bestandteil der
Sternwarte, diese werden in der Regel von uns
nicht transportiert.
Refraktor 2250/150 mm
Ein
weiteres transportables Spiegelteleskop ist
der "Kleine Newton";(für unsere Verhältnisse
sind 200mm Öffnung klein). Auffällig
ist hierbei die "Dobson" Bauweise in zwei Achsen,
für die Drehung und für die Höhe.
Diese erlaubt einen bequemen Einblick selbst
wenn im Zenit beobachtet wird, insgesamt ähnelt
dieser Newton dem "Skylight 16" nur eben mit
200mm Optischer Öffnung und einem geschlossenem
Tubus. Das Einsatzgebiet ist sehr groß,
es reicht von den Planeten, Sternhaufen, Gasnebeln
bis hin zur Sonnenbeobachtung.
Newton 1500/200 mm
Der
Gitter-Tubus der sich aus acht Streben zusammensetzt
und unter einem Tuch verborgen ist, macht dieses
Instrument zur einer transportablen Lichtkanone.
Ein Instrument dieser Größe lässt
sich nicht so einfach stationär aufstellen
wenn die Sternwarte zu klein ist, daher haben
wir uns für eine "Dobson" - Bauweise entschieden.
Anders als bei allen anderen "Parallaktischen"
Montierungen müssen nicht nur eine sondern
zwei Achsen Synchron zum Beobachtungsobjekt
nachgeführt werden, das geschieht auch
beim Dobson mit Synchronmotoren und einer Steuerelektronik.
Skylight 16" 1829/406 mm
Refraktor Jäger 750/150 mm
Eine
Gesamtansicht von den in der Sternwarte stehenden
Fernrohren.
Eine
Gesamtansicht von den in der Sternwarte stehenden
Fernrohren.
Eine
Gesamtansicht von den in der Sternwarte stehenden
Fernrohren.
Eine
Gesamtansicht von den in der Sternwarte stehenden
Fernrohren.
Hat man kürzlich ein
Fernrohr gekauft, möchte man schnell beginnen mit dem
beobachten. Für einen ungeübten Sternengucker,
ist es nicht einfach sich dort zurecht zufinden. Wer ohne
die nötige Erfahrung sich in die Himmelsbeobachtung
stürzt, könnte bald Enttäuscht sein oder
sogar den Spaß an dieser reizvollen Beschäftigung
verlieren. Die nötige Erfahrung können Sie durch
eine Sternwartenführung bei uns erwerben. Ein Teleskop
muß auf eine Montierung befestigt werden, wobei es
auf einen Punkt am Himmel ausgerichtet und fixiert wird.
Bei der Nachführung astronomischer Objekten, eignet
sich die parallaktische Montierung, wobei die Hauptachse
parallel zur Erdachse ausgerichtet wird. Ein kleiner Elektromotor
treibt mit der richtigen Geschwindigkeit die Achse an, die
auf den Polarstern ausgerichtet wurde. Ein einmal eingestelltes
Objekt bleibt dann im Gesichtsfeld des Okulares. Möchte
man Astrofotografie betreiben, reicht es nicht aus die Hauptachse
auf den Polarstern auszurichten. Diese Achse muß dann
genau auf den Himmelspol ausgerichtet werden.
Die Beobachtung
sollte immer in der freien Natur erfolgen. Eine Himmelsbeobachtung
durch ein geöffnetes Fenster durchzuführen, ist
nicht zu empfehlen, da zwischen Zimmer und Außenluft
zu einem unruhigen Bild führen wird. Als ein idealer
Beobachtungsstandort sollte ein Platz gewählt werden,
der möglichst wenig vom Streulicht umgeben ist. Auch
sollte ein freier Horizont als weitere Voraussetzung sein.
Bevor man mit der Beobachtung beginnt, sollte man der Optik
die Zeit geben, sich an der Temperatur anzupassen. Dabei
lässt man das Fernrohr eine Weile am Beobachtungsplatz
stehen. Auch unsere Augen müssen angepasst werden.
Die Augen werden in der Dunkelheit lichtempfindlicher und
müssen sich zuerst an die Dunkelheit gewöhnen,
bevor beobachtet wird.